Waldorfsalat

Wiederentdeckt

Während meiner aktiven Kochzeit war der Waldorfsalat ein „Muss“ bei jedem kalten Büffet. Danach habe ich diesen Klassiker leider aus den Augen verloren, bis ich ihn kürzlich bei einem Geburtstag wieder auf meinem Teller fand – eine alte Liebe wurde erweckt und Sie dürfen teilhaben.

Der Waldorfsalat wurde Ende des 19. Jahrhunderts in New York City im Hotel Waldorf, dem Vorläufer des Hotels
Waldorf-Astoria, kreiert (allerdings damals noch ohne Walnüsse). Heute gehört die Version mit Walnüssen zu den Klassikern der Salatküche.

Zubereitung

900 Gramm Knollensellerie gut schälen und in feine Streifen schneiden. Dafür bietet sich gut ein V-Hobel mit kleinem Messereinsatz an. Gleichermaßen feine Streifen mit 600 Gramm säuerlichen Äpfeln erzeugen. Sellerie und Äpfel mit etwas Zitrone beträufeln und mischen.

Dann nur noch 200 Gramm leichte Mayonnaise, 100 Gramm Schmand und 150 Gramm gehackte Walnüsse unterheben und mit etwas Salz, Pfeffer und einen kleinen Schuss Veitshöchheimer Feinschmeckeressigveredeln.

Den Salat vor dem Verzehr mindestens 4 Stunden im Kühlen durchziehen lassen. Danach beim Anrichten den Waldorfsalat mit Walnüssen optisch attraktiv präsentieren.

Ich weiß, die Vorstellung, rohen Knollensellerie zu essen, ist nicht angenehm, aber das Ergebnis des fertigen Salats wird Sie begeistern und überzeugen.

Den Waldorfsalat kann man gut zu Gegrilltem essen, auch zu kaltem Schweinebraten oder leicht rosa gebratenem Roastbeef passt die Kreation vorzüglich und wenn es fleischlos sein soll, dann einfach Pellkartoffeln dazu reichen, was den Gaumen ebenfalls beglückt.

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