Semmelknödel oder doch Semmelnknödeln

Vorweg

Foto von Semmelknödel
Aus der süddeutschen, österreichischen und böhmischen Küche sind diese leckeren Knödel besonders als Spezialitätenbeilage beliebt.

Da Semmelknödel aus mehreren Semmeln gefertigt werden, bezeichnet man sie gerne scherzhaft auch als “Semmelnknödeln”. Der Ursprung dieses Running Gags liegt in einem kabarettistischen Dialog zwischen Karl Valentin und Liesl Karlstadt.

Zubereitung

150 Gramm altbackene Semmeln (meist 3 Semmeln) in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben, die mit einem Deckel gut verschlossen werden kann.

Ungefähr 50 ml Milch zum Kochen bringen und über die Brötchen gießen, anschließend die Schüssel schnell verschließen und 10 Minuten ruhen lassen. Der Milchdampf in der Schüssel lässt die Semmelstücke schön quellen.

Einen Esslöffel Butter erhitzen, darin eine kleine Frühlingszwiebel (Schalotte) und einen halben Bund Blattpetersilie anschwitzen. Anschließend alles unter die Semmeln mengen und noch mal 5 Minuten stehen lassen.

Ein Ei, eine Prise Salz, etwas weißen Pfeffer aus der Mühle, einen Hauch frisch geriebene Musskatnuss und einen Esslöffel Weichweizengrieß in die Schüssel geben und alles gut vermengen.

Aus der Masse schöne Runde Knödel formen. Einen ausreichend großen Topf mit Wasser füllen und mit etwas Salz zum Kochen bringen. Darin die Knödel zirka 10 bis 20 Minuten – je nach Knödelgröße – ganz leicht köcheln lassen. In der Regel sind die Semmelknödel fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen und sich drehen.

Diese sehr schmackhafte Beilage passt gut zu Rinderrouladen oder -braten, Pilzen aller Art, zu einer sahnigen Lauchsauce und noch zu sehr vielen anderen herzhaften Dingen.

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