Saftige Hutzelleibchen, nicht nur zu Weihnachten lecker

Die Hutzeln

ursprünglich sind Hutzeln getrocknete Birnen, aber dieser Begriff wird inzwischen auch für Trockenpflaumen und andere getrocknete Früchte verwendet. Da die Oberfläche dieser Früchte etwas “schrumpelig” ist, entfremden böse Zungen diese Bezeichnung auch gerne für nicht mehr ganz taufrische Frauen.

Wir mögen dieses Früchtebrot sehr gerne, da es nicht so süß ist, sich gut aufbewahren lässt und vor allem sehr gut schmeckt und leicht gemacht ist.

Zubereitung

350 Gramm Trockenfrüchte, 130 Gramm gehackte Haselnüsse, 170 Gramm braunen Rohrzucker, 1 Teelöffel Lebkuchengewürz, 0,5 Teelöffel Zimt und 0,5 Kilo geschälte und geraspelte Äpfel (sauer) mit einem Schnapsglas mit Rum vermengen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.

350 Gramm Weizenmehl Type 1050 mit 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver vermengen und alles unter die marinierten Hutzeln kneten.

Aus der Masse drei kleine Leibchen formen und diese auf mit Backpapier belegte Bleche legen und im auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen zirka 60 bis 80 Minuten ausbacken.

Die Leibchen halten sich ungefähr 2 bis drei Wochen.

Bei den 350 Gramm Trockenfrüchte kann man nach eigenem Gusto entscheiden, welches Dörrobst zum Einsatz kommen soll. Ich nehme meist, Rosinen, Pflaumen, Aprikosen und Sauerkirschen.

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